Farben 2016 – Serenity trifft Rose Quartz

Farben, ein viel besprochenes und intensiv diskutiertes Thema, worüber ich vermutlich mehrere Bücher füllen könnte. Es ist faszinierend wie unglaublich unterschiedlich Farben wahrgenommen werden, je nach Stimmung, Kulturkreis, Gender.

Hier beginne ich meine Reihe rund um Farben, Theorien, Emotionen und vieles mehr gespickt mit meinen Entdeckungen. Gerade weil mich die Kraft und Wirkung von Farben in ihrer Vielfältigkeit und facettenreichen Darstellung fasziniert und in meinem Umfeld immer begegnet.

Nun ein kleiner Ausflug in die Farbwelt, die Pantone als einer der bekanntesten Farbproduzenten und -Entwickler führt und begleitet.

Die Pantone Farben 2016: „Serenity trifft Rose Quartz“
Mein Blick von der Terrasse gleitet über den Horizont. Die Sonne ist fast verschwunden. Es ist ein milder Sommerabend, der Himmel ein Mischung aus hellblau fast schon grau. Der Sonnenuntergang färbt die zarten Kumulus-Wolken rosa – ein wunderbares Farbspiel, harmonisch, friedlich, wofür Pantone die Beschreibung „Serenity trifft Rose Quartz“ gefunden hat. Diese beiden Farben – ein zartes Rosa und ein helles Blau – wurden von Pantone als Farben 2016 erklärt.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass diese Kombination von traditionellen Farben sehr altmodisch ist. Sehen wir genauer hin, so entdecken wir, dass es eine etwas andere rosa Nuance ist – wie geeistes Sorbet, fast schon rauchig. Das blau erinnert an Eiskristalle gezuckert mit pudrigem grau. Diese beiden Farben locken den Frühling hervor. Fast schüchtern schauen sie neugierig wie Schneeglöckchen bei den ersten Sonnenstrahlen nach dem Winter um die Ecke und begrüßen die ersten Frühlingsboten. Serenity und Rose Quartz passen hervorragend zu Pastell- und Grautönen und wirken erwachsener kombiniert mit dunklem rot, sattem schwarz oder seidigem weiß.

Hier geht es zu Anregungen in Rose Quartz by Drykorn:

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Dresscode „Athleisure“

Im Joggingoutfit ins Büro, den Fitness-Leggings in den Club, oder den Sportschuhen zum Shoppen:  heutzutage gilt dies als völlig normal und salonfähig. Dieser Trend nennt sich Athleisure und hat sich in den Metropolen dieser Welt bereits als feste Größe manifestiert,  so dass man von einem Megatrend sprechen kann.

Was bedeutet Athleisure?
Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „Athletics“ (Sport) und „Leisure“ (Freizeit) und umschreibt alltagstaugliche Sportkleidung. Persönliche Anmerkung: Athleisure ist ein Zungenbrecher,  daher bevorzuge ich sporty Style – eine Symbiose aus Sport und Style. Marken, wie z. B. DRYKORN spielen mit Kontrasten indem sie edle Stoffe wie Seide, Satin im sporty Style einer Jogginghose neu interpretieren. Andere wie z. B. NIKE hat vor ca. 7 Jahren als eine der ersten Sportmarkenhersteller das Schuhmodell Nike Free auf den Markt gebracht und peu à peu alltagstauglich gemacht. Die Vermarktung dieses Schuhs war auf das
Nachempfinden des Barfußlaufens ausgerichtet. Anfangs war die Farbpalette eher schüchtern oder gar konservativ mit den Farbtönen schwarz, grau, weiß für Herren und für Damen mit farbigen Nike Logo. Je mehr sich der Trend zum sporty Style durchsetzte, desto bunter und vielfältiger wurde das Farbsortiment. Auch die Kundschaft veränderte sich: so wurden mit den neuen Farben und dem bequemen und stylisch aussehenden Modell nun auch Nicht-Sportler angesprochen,  die einfach nur den Leisure Lifestyle leben wollten.

Lebensstil oder Trend?
Athleisure ist ein neuer Lebensstil geworden, der für Kunden aller Altersgruppen komfortabel ist. Interessant ist die gegensätzliche Entwicklung – oder vielleicht ist „Cross Boarder Entwicklung“ ein besserer Begriff: Modekonzerne und Sportartikelhersteller lassen die  Grenzen verschwimmen. NamenhafteTextilriesen wie H&M oder Uniqlo bauen ihre Sportkollektionen aus. Nike, Adidas oder Puma werden modischer. Neben den üblichen, funktionalen Sportshirts im Standard T-Shirt Schnitt gibt es nun eine Fülle an Auswahl in Bezug auf Farben, Formen und Größen: von körperbetont, über kastig zu lässigen oversize Schnitten ist alles vorhanden und für jeden Geschmack und jede Figur etwas dabei.

Inzwischen geht das Athleisure-Phänomen – so ganz möchte ich dann doch nicht auf den offiziellen Begriff verzichten – deutlich weiter.  Funktionale Bekleidung ist inzwischen auch bei den Luxuslabels angekommen. So haben Marken wie Hugo Boss , Vivienne Westwood oder DKNY ihre Kollektionen um sportliche Styles erweitert und öffnen sich damit einer breiteren Zielgruppe. Hugo Boss experimentiert mit sportlich geschnittenen Overalls,  Vivienne Westwood lässt den Mann in hautenger Leggings über den Laufsteg gehen, Carolina Herrera hat für Herren die Jogginghose neu entdeckt.

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Crotch Hosen – der letzte Schrei?

Modebewusste Frauen und Männer sind sicherlich firm mit den spezifischen Begrifflichkeiten aus der Modewelt. Ich dachte ich sei auch modebewusst, doch tatsächlich ist der Begriff Crotch Hose bisher an mir vorbeigegangen. Kennen Sie diese Hosen, die hüftig sitzen, mit tiefem Schritt, weit am Po und zu den Waden hin enger zulaufend ? Das sind sie: Crotch Hosen oder auch Haremshosen. Sie gibt es in vielen Styles: im Jeans Look, mit Knöpfen oder Reißverschluss, elegant und lässig, für jede Frau ist etwas dabei, WENN sie diesen Stil an sich mag und sich wohl darin fühlt. Für viele Frauen eine cooles Designstück, bequem, lässig, der letzte Schrei. Für einen Großteil der Herrenwelt ein wahrer Alptraum. Mann behauptet, diese Hose sei unvorteilhaft. Mann sieht gar nicht die weiblichen Reize. Sie verunstalten den weiblichen Körper. Diese und ähnliche mehr oder weniger qualifizierten Kommentare habe ich bereits über mich ergehen lassen. Sei es drum: ich liebe diese Hosen, ob als Jeans mit Sneakers im Boyfriend Look oder als Stoffhose mit Highheels im Businesslook. Sie sind bequem, sehen meiner Meinung nach super aus und können auch kleinere, ich nenne sie liebevoll, figurliche Unebenheiten kaschieren.

Übrigens, Crotch Hosen gibt es auch für Männer!! Sehen Sie selbst.

Wie gefallen Ihnen Crotch-Hosen?